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Schloss Pöckstein: Klassizistisches Juwel

Schloss Pöckstein an der Mündung des Metnitzbaches in die Gurk ist eines der bedeutendsten frühklassizistischen Bauwerke Kärntens.

 

Die ursprüngliche Burg Pöckstein dürfte vom bedeutenden Gurker Bischof Roman I. (1132 – 1167) im Jahr 1147 errichtet worden sein – als Straßensperre zwischen Althofen und dem salzburgischen Ort Friesach. Die Burg dürfte schon früh zerstört worden oder verfallen sein.

Neben der alten Burg Pöckstein soll es hier im Hochmittelalter zwei weitere Burgen gegeben haben: Bullendorf und Rabenstein. Wo die Burg Buldorf (Bullendorf) stand, ist nicht genau bekannt. Möglicherweise befand sie sich südwestlich der alten Burg Pöckstein in der heutigen Ortschaft Buldorf. Dokumentiert ist für 1204 ein „Hainricus des Puolendorf“ und für 1216 „dominus Meinhardus et Heinricus de Pulndorf“. Die Burg wurde 1292 gestürmt und zerstört und nicht mehr aufgebaut.

Die Burg Rabenstein zwischen Friesach und dem ebenfalls zum Erzstift Salzburg gehörenden Ort Althofen wurde von Meinhard von Görz-Tirol errichtet, der vom Habsburger Rudolf I. 1286 mit dem Herzogtum Kärnten belehnt worden war. Mit der Burg Rabenstein konnte Herzog Meinhard die Verbindung zwischen den beiden Orten kontrollieren.

Beim großen Aufstand des kärntnerischen und steirischen Adels gegen die Habsburger im Jahr 1292 nach dem Tod des Königs Rudolf von Habsburg wurde Rabenstein von salzburgischen Truppen eingenommen und zerstört. Graf Ulrich von Heunburg, der als einer der mächtigsten Kärntner Grafen Herzog von Kärnten werden wollte, führte die Aufständischen an. Ulrich von Heunburg wurde von König Wenzel von Böhmen, vom Salzburger Erzbischof und vom Bistum Bamberg unterstützt. Die Kämpfe begannen mit einem Überfall auf die Herzogstadt St. Veit an der Glan, in der sich der Sohn Meinhards von Tirol befand. Er wurde als Geisel genommen, zunächst auf Burg Glanegg und später auf der salzburgischen Burg Hohenwerfen festgehalten. Bei den kriegerischen Auseinandersetzungen wurden unter anderem Städte Friesach und St. Andrä im Lavanttal zerstört. Am 14. März 1293 wurden die Putschisten in der Schlacht am Wallersberg von den Truppen des Habsburgers Albrecht I. von Österreich besiegt. Ulrich von Heunburg wurde in Wiener Neustadt gefangen gehalten, er erreichte aber im Juni 1293 einen Friedensvertrag mit Albrecht I. von Österreich, konnte nach Kärnten zurück kehren und erhielt einige seiner Güter zurück.

Die Burg Rabenstein wurde wieder aufgebaut. Herzog Heinrich von Kärnten setzte Konrad von Schrankpaum als Burggraf auf Rabenstein ein. Im Krieg Heinrichs gegen König Albrecht stand der Erzbischof von Salzburg diesmal auf der Seite des Habsburgers. Burg Rabenstein wurde im Jahr 1307 abermals von den Salzburger Truppen belagert. Der Salzburger Erzbischof bestach Schrankpaum mit 200 Mark Silber. Daraufhin übergab der Schrankpaum die Burg Rabenstein nach einem Scheinangriff den Salzburgern. Schrankbaum konnte mit seinem Vermögen die Burg verlassen, bevor sie endgültig zerstört wurde. Die Steine wurden nach Althofen gebracht und dort für den Bau der Befestigung verwendet.

„Ze Friesach hört man predigen; swer von sünden erledigen sines vaters sele wolde, hin ze Rabenstein komen solde mit hacken und mit houwen, und swaz da waer gebouwen, das solt man ane sumen ab dem berge rumen“, schrieb Johann von Viktring. Der Geschichtsschreiber berichtete auch, dass der Verräter Schrankpaum den „gebührenden Lohn“ empfangen hätte: Die Produkte des Stoffwechsels hätten bei ihm nicht am natürlichen Ort ihren Ausgang gefunden, sondern über eine Öffnung an der Seite. Das hätte schließlich seinen Tod verursacht.

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Vom Herrenhaus zum Schloss Pöckstein

Im Juni 1606 bewilligte Erzherzog Ferdinand dem Gewerken Christoph Gschwind von Pöckstein die Errichtung eines Hammerwerks an der Mündung der Metnitz in die Gurk – „Zwischenwässern“ genannt. Das Erz stammte vom Bergbau im Raum Friesach.

Gschwind errichtete neben dem Hammerwerk ein Herrenhaus. Es handelte sich um den „adelychen Sitz Poksthein samt dabaygelegener mül mit sechs lauffern, stampf und saag“. Die Familie Gschwind war protestantisch, 1616 musste Gschwind daher das Hammerwerk und das Herrenhaus, den „adelychen Sitz Poksthein samt dabaygelegener mül mit sechs lauffern, stampf und saag“, an den Bischof von Gurk, Johann VII. Jakob Freiherr von Lamberg, verkaufen. Das Bistum Gurk führte den Hammerbetrieb in Zwischenwässern fort und erbaute in Hirt einen großen Hochofen.

Nachdem das Schloss Straßburg im Jahr 1767 durch ein Erdbeben stark beschädigt worden war, beschloss Bischof Josef II. Franz Anton von Auersperg, den Bischofsitz nach Pöckstein-Zwischenwässern zu verlegen. Er ließ das Herrenhaus der Familie Gschwind niederreißen und beauftragte den Salzburger Baumeister Johann Georg Hagenauer, ein Schloss mit vier Stockwerken im frühklassizistischen Stil zu errichten. Hagenauer, damals einer der bedeutendsten Architekten in Österreich, begann 1778 mit dem Schlossbau. „Gekrönt“ ist das Gebäude, das an drei Seiten Eingänge hat, mit einem Uhrtürmchen. Der Bruder des Baumeisters, Johann Baptist Hagenauer, stattete das Schloss mit Plastiken aus. Für die Innengestaltung waren der Maler Franz Wagner und der Stukkateur Martin Karl Keller verantwortlich.

Das Erdgeschoss war Wohn- und Arbeitsbereich für die Bediensteten, im ersten Stock befanden sich Wohnräume und der zweite Stock war die „Beletage“ mit prunkvollen Wohn- und Repräsentationsräumen. Die Wände des Speisesaals sind mit exotischen Motiven verziert. Im nordwestlichen Gebäudeteil befindet sich die Kapelle, die über den ersten Stock zugänglich ist und in den zweiten Stock reicht. Die verzierten Öfen in Stuckmarmornischen wurden 1780 vom St. Veiter Hafnermeister Franz Watzgo errichtet. Zwei Kaminöfen in der Beletage stammen von der Wiener Hafnermeisterin Clara Kemeterin. Die Verzierungen dafür schuf Johann Baptist Hagenauer. Im Norden und Osten des „Lustschlosses“ befand sich ein Park mit Nebengebäuden, darunter eine Sala Terrena mit Pfirsichhaus und ein Glashaus. Erhalten sind der Gartentempel, die Geräteschuppen und die Kegelbahn. Baumeister Johann Georg Hagenauer ließ ein ökonomisches Beheizungssystem installieren. Das Regenwasser wurde vom Dach in einen Behälter auf dem Dachboden geleitet und von dort wurden die Aborte gespült.

Bischof Auersperg konnte das Schloss 1783 beziehen; im selben Jahr wurde er zum Bischof von Passau ernannt und er verließ das Gurktal. Sein Nachfolger Franz Xaver Altgraf von Salm-Reifferscheidt-Krautheim residierte nur wenige Jahre im Schloss Pöckstein. Mit der Diözesanregulierung des Kaisers Joseph II. wurde der Bischofssitz 1786 nach Klagenfurt verlegt. Die Diözese Gurk wurde beträchtlich vergrößert und erstreckte sich nun auf ganz Kärnten, mit Ausnahme des Lavanttales, das dem Bischof von Lavant unterstand. Fürsterzbischof Kardinal Salm residierte in Klagenfurt zunächst im Viktringer Hof und übersiedelte im Frühjahr 1791 in ein Palais, das für Erzherzogin Maria Anna Habsburg von Lothringen errichtet worden war. Das prächtige Gebäude ist noch heute Residenz des Bischofs von Gurk. Kaiser Joseph II. soll bei der Durchreise gesagt haben, Schloss Pöckstein sehe einem „Kanarienvogelhäusel“ ähnlich.

Nach der Verlegung des Bischofsitzes nach Klagenfurt diente Schloss Pöckstein als Verwaltungssitz des Bistums Gurk. Hier befand sich nun die bischöfliche Temporalienverwaltung. Das Schloss diente zeitweise als Sommersitz der Bischöfe und später als Sitz der bischöflichen Forstverwaltung. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss durch Bombentreffer beschädigt, aber später wieder instandgesetzt.

Das Bistum Gurk verkaufte Schloss Pöckstein im Jahr 2007 an ein Unternehmen des Geschäftsmannes Dante Buzzi. 2012 wurde das traditionsreiche Gebäude von der zu diesem Zweck gegründeten „Pöckstein Vermietungs- und Verwertungsgesellschaft m.b.H.“ von Hartwig Warmuth und DI Thomas Telsnig) erworben. Heute gehört das Baujuwel der „Schloss Pöckstein Betriebs-GmbH.“ Gesellschafter sind Thomas und Irmgard Telsnig sowie der Architektur- und Immobilienbüro M&T Plan Telsnig GmbH. Das Ehepaar Telsnig gestaltet das Schloss zu einem Kultur- und Veranstaltungszentrum um. 2016 und 2017 gab es Konzerte im Rahmen des „Carinthischen Sommers“ und im Dezember 2017 gibt es im Schloss den „Winterzauber“, einen Adventmarkt mit Veranstaltungen (http://schloss-poeckstein.at).

Schloss Poeckstein_3.jpgDie Gewerkenfamilie Gschwind von Pöckstein

Mit Pöckstein eng verbunden war die Gewerkenfamilie Gschwind. Der gesellschaftliche Aufstieg der Familie begann im frühen 16. Jahrhundert mit der Eisenverarbeitung in Pöckstein. Das erste bedeutende Familienmitglied Hans Gschwind, Hammerbesitzer in Pöckstein: Er bediente bei der ersten Türkenbelagerung Wiens im Jahr 1529 das grobe Geschütz auf den Stadtwällen. Damals halfen auch weitere Adelige aus Kärnten bei der Verteidigung der belagerten Stadt, darunter Georg von Kulmer, Pfleger auf Osterwitz und Erbauer des Schlosses Rosenbichl. Die Brüder Hans und Christoph Gschwind wurden 1601 in den Kärntner Landstand aufgenommen. 1606 errichtete Christoph Gschwind ein Hammerwerk bei der Mündung der Metnitz in die Gurk, musste es aber 1616 an den Bischof Johann VII. von Gurk verkaufen.

Wie viele andere Kärntner geadelte Familien waren auch die Gschwind Protestanten. Im Zuge der Gegenreformation wurden die protestantischen Familienmitglieder vor die Wahl gestellt, sich zum Katholizismus bekehren zu lassen oder das Land zu verlassen. Am 27. Juli 1627 intervenierten die evangelischen Kärntner Stände beim Hof unter anderem für die Familie Gschwind. Dennoch mussten einige Familienmitglieder vor 1629 nach Deutschland auswandern. Der landschaftliche Sekretär Franz von Gschwindt ging 1634 nach Regensburg ins Exil.

Von den in Kärnten verbliebenen Familienmitglieder ist der Eisengewerke Georg Ordolph von Gschwind erwähneswert. Er ließ im 17. Jahrhundert das kleine Barockschloss Töscheldorf bei Treibach errichten, dessen Festsaal vom bedeutendsten Kärntner Barockmaler Johann Ferdinand Fromiller (1693 – 1760) ausgestaltet wurde. An der Stelle des heutigen Schlosses stand im 14. Jahrhundert ein Herrenhaus. Hier saß ein salzburgischer Amtmann, der das Gut verwaltete.

Neben dem Schloss befindet sich eine Kapelle aus dem 16. Jahrhundert, in der täglich für die Herrschaft und das Dienstpersonal Messen gelesen wurden. Der Wirtschaftshof neben dem Schloss wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Franz Josef Freiherr von Ottenfels-Gschwind und sein Sohn Xaver ließen das dreigeschossige Gebäude im 18. Jahrhundert ausgestalten.

Spätere Besitzer der Herrschaft Töscheldorf waren die Gewerken Josef Kochler von Jochenstein, Simon Grabuschnig und Franz Xaver von Knapitsch (ab 1803). 1856 erwarb der Eisenindustrielle Baron Eugen Dickmann das Schlossgut; 1889 ging der Besitz an Leon Ladislaus Freiherr von Lenval und später an die Grafen Czosnowski über. 1955 erwarb der Landwirt Franz Knafl das Gut Töscheldorf. Das Schloss diente als landwirtschaftliche Fachschule und ab 1965 eine Expositur des damaligen Musisch-Pädagogischen Bundes-Realgymnasiums Klagenfurt. Im Schuljahr 1969/70 wurde Töscheldorf ein eigenständiges Musisch-Pädagogisches Bundesrealgymnasium. 1980 übersiedelte das Gymnasium in das neu errichtete Bundes-Schulzentrum in Althofen. Das Schloss Töscheldorf dient seitdem als Schulgebäude für polytechnische Lehrgänge.

Johann Gschwind von Pöckstein besaß neben dem Familiensitz Töscheldorf unter anderem die Güter Posseldorf und Laabeck in Kärnten. 1651 wurde er Kaiserlicher Rat und General-Kriegszahlmeister in Wien. Mit seiner 1662 verstorbenen Frau Maria Magdalena, geb. Schreckinger, hatte er zwei Kinder: Johann Martin und Maria Margaretha, die mit dem k. k. Rats- und Kammeral-Hofbuchhalter Johann Adam Edlen von Fabrizi verheiratet war und 1716 starb.

Johann Gschwind von Pöckstein starb 1658. Sein Sohn Johann Martin, geboren am 10. Mai 1645 auf Schloss Wasserleonburg, wurde von seinem Vormund, dem  k. k. Oberst von Peverelli, erzogen. Johann Martin Gschwind von Pöckstein wurde wie sein Vater Offizier und erwarb sich Verdienste bei der zweiten Belagerung Wiens durch die Türken im Jahr 1683. Der k. k. Offizier war auch in Feldzügen in Ungarn, Deutschland und Italien erfolgreich und wurde 1705 zum Feldmarschall befördert. Er beschäftigte sich auch wissenschaftlich, besaß ein gut ausgestattetes physikalisches Labor und eine umfangreiche Bibliothek, die er testamentarisch der Öffentlichkeit zugänglich machte. Die Bibliothek wurde 1785 mit der Universitätsbibliothek Wien vereinigt. 1708 wurde Johann Martin in den Reichsfreiherrenstand erhoben und 1720 in den niederösterreichischen Herrenstand aufgenommen. Er starb 76-jährig am 10. April 1721 unverheiratet und kinderlos. Seinen Besitz erbte sein Neffen Wolfgang Franz Otto Ritter von Ottenfels. Dieser war Güterinspektor des Grafen Khevenhüller, ständischer Verordneter, Generaleinnehmer und Unterdirektor der kärntnerischen Landtafel und besaß die Güter Weißenfels, Gurnitz, Mörtenegg und Leifling.

Mit dem Erbe gingen auch Namen und Wappen der Familie Gschwind an Wolfgang Franz Otto von Ottenfels über: Er wurde von Kaiser Karl IV. in den Freiherrenstand erhoben und nannte sich von nun an Ottenfels-Gschwind.

Die Familie Otto von Ottenfels stammte aus dem Lavanttal. Hanns Sigmund Otto war Pfleger im Dienst Bambergs und nannte sich „von Ottenfels, von und zu Gurnitz“. Von 1620 bis 1632 war er bambergischer Vizedom in Wolfsberg und danach landschaftlicher Obersekretär. Am 30. Jänner 1643 wurde er Kärntner Landmann. Er erhielt den Titel Kaiserlicher Rat und war ab 1652 Lehenskommissär des Erzstifts Salzburgs in Kärnten. Johann Sigmund von Ottenfels fertigte 1650 eine Landkarte von Kärnten an. Er starb 1666. Seine Tochter Susanne Elisabeth heiratete1654 Dr. Sigmund Petribusch und sein Sohn Wolfgang Jakob von Ottenfels wurde 1705 landschaftlicher Sekretär in Kärnten. Er war mit Anna Eleonora, geb. von Mittnacht verheiratet. Ihr 1671 geborener Sohn Wolfgang Franz von Ottenfels erbte, wie oben erwähnt, das Vermögen des letzten männlichen Sprosses der Freiherrenfamilie Gschwind von Pöckstein.

Wolfgang Franz Freiherr von Ottenfels-Gschwind war in erster Ehe mit Franziska, geb. Freiin von Haideck und in zweiter Ehe Marianne Therese, geb. Freiin von Thürndl verheiratet. Sein Sohn aus erster Ehe, Franz Joseph Freiherr von Ottenfels-Gschwind, war kärntnerisch-ständischer Bauzahlmeister und besaß die Güter Leifling, Pöckstein und Töscheldorf. Er starb 62-jährig am 5. Februar 1764. Sein Nachfolger Franz Xaver Freiherr von Ottenfels-Gschwind war k. k. Kämmer und landeshauptmannschaftlicher Rat in Klagenfurt. Er heiratete Maria Aloisia, geb. Freiin von Kulmer. Ihr am 12. Juni 1778 geborener Sohn Franz Xaver Freiherr von Ottenfels-Gschwind trat nach einer wissenschaftlichen Ausbildung Wien in die Akademie der morgenländischen Sprachen ein und diente von 1802 bis 1819 als „Sprachknabe“ bei Ignaz von Stürmer in Istanbul. Er bereiste Kleinasien und einige Inseln; außerdem beschäftigte er sich mit orientalischer Philologie und Altertumskunde. Während der Befreiungskriege kam er nach Wien, wo er 1816 die Tochter des berühmten Generals von Schlaun heiratete. 1822 folgte er Graf Lützow als österreichischer Botschafter in Istanbul. Bei seinem Abschied als Diplomat in der Türkei erhielt er als erster fremder Diplomat die große Dekoration des ottomanischen Verdienstordens in Brillanten überreicht. Am 15. März 1833 verließ Freiherr von Ottenfels-Gschwind Istanbul an Bord eine k. k. Schiffes. Drei Wochen später erlitt er in der Nacht an der italienischen Küste Schiffbruch, die Mannschaft konnte aber gerettet werden.

Werner Sabitzer

 

Quellen/Literatur:

Dehio – Handbuch: Die Kunstdenkmäler Österreichs – Kärnten. 3. Auflage, Wien 2001.

Die Freiherren von Ottenfels-Gschwind. In: Carinthia, Nr. 44, vom 2. November 1833, S. 179-181.

Fräss-Ehrfeld, Claudia: Geschichte Kärntens, Band 2. Die ständische Epoche, Klagenfurt, 1994.

Fräss-Ehrfeld, Claudia: Geschichte Kärntens, Band 2: Die ständische Epoche. Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt 1994.

Kohla, Franz Xaver; Metnitz, Gustav Adolf v.; Moro, Gotbert: Kärntner Burgenkunde. Ergebnisse und Hinweise in Übersicht. Erster Teil: Kärntens Burgen, Schlösser, Ansitze und wehrhafte Stätten. Ein Beitrag zur Siedlungstopographie. Zweite Auflage. Geschichtsverein für Kärnten, Klagenfurt, 1973.

Kohla, Franz Xaver; Metnitz, Gustav Adolf v.; Moro, Gotbert: Kärntner Burgenkunde. Ergebnisse und Hinweise in Übersicht. Zweiter Teil: Quellen- und Literaturhinweise zur geschichtlichen und rechtlichen Stellung der Burgen, Schlösser und Ansitze in Kärnten sowie ihrer Besitzer. Geschichtsverein für Kärnten, Klagenfurt, 1973.

Obersteiner, Jakob: Die Bischöfe von Gurk 1072 – 1822. Reihe: Aus Forschung und Kunst, 5. Band. Verlag des Geschichtsvereines für Kärnten, Klagenfurt, 1969.

Sabitzer Werner: Land der Hemma. Das Gurktal: Geschichte und Geschichten. Styria Verlag, Wien/Graz/Klagenfurt, 2013.

Wiessner, Hermann: Burgen und Schlösser um Wolfsberg, Friesach, St. Veit. Birkenverlag (Kärnten – I ), Wien, 1964.

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Dezember 2, 2017 Posted by | Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar